GEO: Was sagt die KI über Ihre Marke?

Markenwahrnehmung in KI-Systemen verstehen und gezielt gestalten 

Bei Suchmaschinen können Unternehmen über Snippets, Ads und Metadaten Einfluss auf ihre Darstellung nehmen. Bei KI-Antworten bestimmen die Trainingsdaten und zitierten Quellen das Bild. Die gute Nachricht: Dieses Bild lässt sich gezielt beeinflussen. 

Der Selbsttest: Fünf Minuten, die sich lohnen 

Um einen ersten Eindruck davon zu gewinnen, was die KI über Ihre Frage weiß, genügt ein kurzer Selbsttest, den Sie ganz einfach und unmittelbar durchführen können.

Öffnen Sie ChatGPT, Perplexity oder Copilot und geben Sie folgende Fragen ein: 

  • „Was macht [Ihr Unternehmensname]?“
  • „Welche Unternehmen sind führend im Bereich [Ihr Kernthema]?“
  • „[Ihr Unternehmensname] vs. [Wettbewerber]: Was ist der Unterschied?“ 

Die Ergebnisse sind oft überraschend. Manche Unternehmen entdecken eine präzise, aktuelle Darstellung. Andere finden veraltete Informationen, unvollständige Beschreibungen oder stellen fest, dass sie bei zentralen Branchenfragen schlicht nicht erwähnt werden. Beide Ergebnisse sind wertvoll, denn sie zeigen, wo Sie stehen. 

Ein blinder Fleck im Brand Monitoring 

Brand Monitoring für Website, Social Media und PR ist in den meisten Marketingabteilungen etabliert. KI-Antworten als Kanal der Markenwahrnehmung stehen dagegen bei den wenigsten Unternehmen auf dem Radar. Das ist nachvollziehbar, denn der Kanal ist neu. Aber er wächst schnell, und jede KI-Antwort, die Ihr Unternehmen erwähnt oder eben nicht erwähnt, prägt die Wahrnehmung bei einer Zielgruppe, die zunehmend auf diesem Weg recherchiert. 

Wie setzen KI-Systeme ein Markenbild zusammen? 

KI-Modelle extrahieren Informationen aus allen frei verfügbaren Quellen und verdichten sie zu einer Darstellung. Wenn eine bestimmte Quelle dominiert, etwa ein veralteter Brancheneintrag oder ein kritischer Presseartikel, prägt sie das Gesamtbild überproportional. Das ist keine böswillige Verzerrung, sondern die Logik der Datenaggregation. Für Marketing Directors bedeutet das: Wer mehr aktuelle, fachlich fundierte Inhalte publiziert, verschiebt das Gewicht zugunsten der gewünschten Darstellung.

Vom Beobachten zum Gestalten 

Der Weg von der passiven Beobachtung zur aktiven Gestaltung lässt sich in drei Handlungsfelder gliedern: 

  • Monitoring etablieren: 
    Regelmäßig prüfen, was KI-Systeme über das eigene Unternehmen ausgeben. Bereits ein monatlicher Check mit fünf bis zehn repräsentativen Fragen liefert verwertbare Erkenntnisse.
  • Quellenqualität erhöhen: 
    Autoritäre, aktuelle Inhalte schaffen, die KI-Modelle bevorzugt heranziehen. Fachartikel, gut gepflegte Unternehmensseiten und konsistente Branchenverzeichniseinträge machen hier den Unterschied.
  • Narrative gezielt setzen: 
    Unternehmensbotschaften so strukturieren, dass KI-Systeme sie korrekt und vollständig interpretieren können. Klare, zitierfähige Kernaussagen in den ersten Absätzen relevanter Seiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, in KI-Antworten berücksichtigt zu werden. 

KI-Sichtbarkeit ist kein Ersatz für bestehendes Brand Management. Es ist eine zusätzliche Dimension, die sich mit überschaubarem Aufwand in bestehende Prozesse integrieren lässt. Wer bereits in konsistente Markenkommunikation investiert, hat die besten Voraussetzungen, auch in KI-Systemen ein klares Bild zu zeichnen. 

Wie stellen KI-Systeme Ihr Unternehmen dar? Unser GEO-Readiness-Check mit Fokus auf Markenwahrnehmung zeigt Ihnen, wo die Darstellung von Ihrer Positionierung abweicht und liefert erste konkrete Optimierungsempfehlungen.

Wie sieht die KI Ihre Marke?

Kontaktieren Sie uns für Ihren unverbindlichen GEO Readiness-Check und gemeinsam decken wir erste Optimierungspotenziale Ihrer Webseite auf.

Alexander Thiel

Marketing Manager